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Unternehmer auf Probe: Projekt Schüler im Chefsessel bei der helpLine Gruppe
Die Geschäftsführer der helpLine Gruppe beteiligten sich im vergangenen Monat an einem ungewöhnlichen Nachwuchsförderungsprojekt des Verbandes Die Jungen Unternehmer - BJU. Drei Gymnasiasten der Bad Camberger Taunusschule durften einen Tag lang in den Chefsesseln der Geschäftsführer Platz nehmen und die Unternehmer bei allen Terminen begleiten. Die Schüler begleiteten ihren Chef in Meetings und Termine und waren gefordert, an seiner Stelle selbständig geschäftskritische Entscheidungen zu treffen. Wie sie den Tag bei der helpLine Gruppe erlebten, schilderten die Schüler anschließend in Aufsätzen, welche nun vom BJU und helpLine prämiert wurden.

Die Preisverleihung zur Prämierung der besten Aufsätze fand am vergangenen Dienstag, dem 16. Juni 2009, im Konferenzbereich der helpLine Gruppe statt. Den ersten und zweiten Platz des Wettbewerbs belegten die Schüler Ronja Roos und Maximilian Eltgen, die sich riesig über ihren Gewinn freuten. Mit den ersten beiden Plätzen ist für die Schüler als Preis eine Reise nach Berlin verbunden. Hier empfängt der Verband Die Jungen Unternehmer - BJU die Gewinner der landesweiten Aktion mit einem umfangreichen Programm, das unter anderem auch einen Besuch im Bundestag beinhaltet.

Die Entscheidung ist uns wirklich nicht leicht gefallen, da alle Aufsätze sehr gut gelungen sind und jeder Aufsatz für sich die Eindrücke des Schülers eindrucksvoll schildert, so Julia Weiß, Jury-Mitglied des Wettbewerbs Schüler im Chefsessel bei helpLine. Besonders gefallen hat der Jury der Aufsatz von Ronja Roos, die einen Tag lang in die Rolle des Geschäftsführers der helpLine Gruppe, Dirk Martin, schlüpfte. In Ihrem Aufsatz beschreibt sie anschaulich, wie sie den Tag als Unternehmerin erlebte. So zeigt sie sich besonders beeindruckt, wie viel Verantwortung ein Geschäftsführer trägt und wie viele Entscheidungen schnell getroffen werden müssen. Als ihre wichtigste Erfahrung stellt sie jedoch heraus, dass es bei einem guten Chef nicht nur auf das Wissen ankommt, sondern dass ein Chef vor allem Vorbild mit Persönlichkeit sein muss, um bei seinen Mitarbeitern und Kunden Glaubwürdigkeit zu vermitteln. Daher müsse ein guter Unternehmer nicht nur mit Verantwortung und Stress, sondern auch vor allem mit Menschen umgehen können.

Die Preisübergabe lässt sich Dirk Martin nicht nehmen: Was uns bewogen hat, an diesem Projekt teilzunehmen, war die Chance, junge Menschen für das Berufsbild des Unternehmers zu begeistern. Familienunternehmen wie die helpLine Gruppe sind ein wichtiger Bestandteil unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Wir möchten mit diesem Projekt dazu beitragen, dass sich die Schüler mit der Perspektive der Selbständigkeit auseinandersetzen und ein Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge entwickeln. Und wer weiß, vielleicht sitzen wir in ein paar Jahren einem unserer Junior-Chefs tatsächlich als Geschäftspartner gegenüber!