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Kundennahe Software-Lösung

Kundennahe Software-Lösung: Einblicke in die Produktentwicklung und das neue helpLine Release 4.1.6

Martin Claßen, Entwicklungsleiter der Service-Management-Software helpLine, gibt einen exklusiven Einblick in seine Abteilung, erklärt die einzelnen Entwicklungsprozesse und zeigt, wie nah am Kunden das Produkt weiterentwickelt wird.

1. Wie läuft ein typischer Entwicklungsprozess ab?
Wir entwickeln helpLine nach einem iterativ agilen Vorgehensmodell, welches sich an dem oose Engineering Process orientiert. Das Ziel Agiler Softwareentwicklung ist es, den Softwareentwicklungsprozess flexibler und schlanker zu machen, als das bei den klassischen Vorgehensmodellen der Fall ist. Die Entwicklung des nächsten Major Release Horizon ist in acht Iterationen aufgeteilt, wobei in jeder Iteration alle Phasen eines klassischen Softwareentwicklungsprozesses durchlaufen werden. Ziel ist es, die risikobehafteten Funktionen möglichst früh fertig zu stellen und die damit verbundenen Risiken entsprechend früh im Prozess zu eliminieren. Das Credo dabei ist: Alles was zählt ist eine lauffähige Software, die wir unseren internen Kunden, also Vertrieb, Consulting und Support vorzeigen können. Denn nur wenn man sieht, wie eine Anforderung umgesetzt ist, erkennt man auch, ob die Lösung trägt! Die Agile Softwareentwicklung ist eine Gegenbewegung zu den oft als schwergewichtig und bürokratisch angesehenen traditionellen Softwareentwicklungsprozessen wie dem Rational Unified Process oder dem V-Modell.

2. Inwieweit sind bei der Entwicklung der neuen Version Change-Requests von Kunden eingeflossen?
Die neue helpLine Version 4.1.6 wird nach der CeBIT als Service Pack herauskommen. In die Entwicklung dieser neuen Version sind 94 Änderungen eingeflossen, davon kamen mehr als 35 Änderungswünsche von Seiten unserer Kunden. Zur expliziten Berücksichtigung von Kundenwünschen in jedem neuen Release haben wir bei helpLine einen eigenständigen Prozess etabliert: Über unser Customer Care Center fragen wir proaktiv beim Kunden nach möglichen Verbesserungen, und natürlich gehen auch Wünsche ein, die der Kunde wiederum proaktiv an uns kommuniziert, wobei jede einzelne Idee bei uns auch die Geschäftsführung zu sehen bekommt - alle Ideen zusammen werden dann einem Priorisierungsprozess unterzogen und natürlich schnellstmöglich umgesetzt.

3. Welche neuen großen Funktionalitäten gibt es in der helpLine Version 4.1.6?
Die neue helpLine Version 4.1.6  steigert die Useability nochmals deutlich und vergrößert damit weiterhin den Abstand zum Wettbewerb. Bei der neuen helpLine Version liegt der Fokus auf dem helpLine DashBoard, unserem Auswertungstool, welches komplett neu überarbeitet wurde und dem Benutzer viele neue Features bietet. Mit dem neuen Design der Benutzeroberfläche ist das DashBoard  noch intuitiver und damit benutzerfreundlicher zu bedienen und unterstützt den Anwender mit bedeutend mehr Interaktivität als seine Vorgängerversion. Das Drucken ist beispielsweise einfacher möglich und die Aktualisierung der Seiten erfolgt bei der neuen Version ohne Refresh, das heißt ein erneutes Laden der Seiten ist nicht mehr erforderlich. Die Definition innerhalb des Dashboard Admins wird zudem sehr viel anwenderfreundlicher sein als bisher. Dafür sorgt unter anderem die Verwendung von AJAX Technologie für das helpLine DashBoard.

4. Wie werden Ideen für die Entwicklung von helpLine generiert?
Neben der Berücksichtigung der oben schon erwähnten Kundenwünsche ist es natürlich für ein Softwareunternehmen essentiell, eine ganz klare Vision zu haben, in welche Richtung sich die Softwareprodukte in den nächsten fünf Jahren entwickeln sollen. Haupttreiber bei der Entwicklung einer solchen Vision ist selbstverständlich die möglichst genaue Antizipation dessen, was unseren bestehenden und potentiellen neue Kunden den größtmöglichen Mehrwert zur Bewältigung ihrer Herausforderungen bietet. Die Vision von helpLine wird gemeinsam mit unserer Abteilung Corporate Strategy erarbeitet.Die konkreten Arbeitsstränge werden dann iterativ durch Zusammenarbeit der Abteilungen Corporate Strategy, Entwicklung, Vertrieb, Consulting und Support definiert. Nur so kann die Einbeziehung des größtmöglichen Kompetenzspektrums sichergestellt werden.

5. Inwieweit fließt das Motto Wir leben Service in die Entwicklung mit ein?
"Wir leben Service" bedeutet für uns als Entwicklungsbereich keine Umsetzung von rein technisch motivierten Anforderungen. Jeder Change, jede Idee und jede Änderungen der Architektur muss einen messbaren Business Value generieren, von dem letztendlich unsere Kunden profitieren - so leben wir Service!

6. Wie sieht das Qualitätsmanagement aus?
Kleinere Fehler sind selbst bei Softwareentwicklung auf Weltklasseniveau nie ganz zu vermeiden. Für die Entdeckung dieser Fehler vor einem neuen Release ist bei uns die Abteilung Qualitätsmanagement zuständig, um die höchsten Qualitätsansprüche bei helpLine sicherzustellen. In einem Qualitätsmanagement-Zyklus werden manuelle Blackbox Tests, automatische UI-Tests und Performancetests auf verschiedenen Betriebssystemen durchgeführt. Für unsere Kunden, die Rückfragen haben oder Unterstützung in ihrem helpLine Live-System benötigen steht unsere Entwicklung in ständigem Kontakt mit unserem Support, um im Fall der Fälle schnellstmöglich zu helfen und unseren Kunden Lösungen zu bieten. Durch die großzügige Basiserreichbarkeit unseres Supports von 7-20 Uhr (Mo-Fr) und einer optionalen Betreuung rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche ist die optimale Performance von helpLine für den Kunden sichergestellt. Um dem größer werdenden Funktionsumfang für die Zukunft gerecht zu werden, bauen wir zudem den Anteil der automatischen Tests auf verschiedenen Schichten der Architektur von helpLine mehr und mehr aus.

  Martin Claßen, Entwicklungsleiter helpLine

 

 

 

 

 

  

 

Martin Claßen, Entwicklungsleiter helpLine

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